Aktien

Eine Aktie ist ein Anteil an einer Kapitalgesellschaft. Über den Aktienhandel können private und institutionelle Anleger am Wachstum und Gewinn von privatwirtschaftlichen Unternehmen partizipieren. Der Inhaber einer Aktie tritt dabei in die Aktionärsstellung mit zahlreichen Rechten ein. Bereits mit dem Erwerb einer Aktie wird der Anleger Aktionär beim Unternehmen der Aktiengesellschaft.

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Aktien sind das am häufigsten genutzte Anlageinstrument am Kapitalmarkt. Neben Fonds, ETFs, Anleihen und anderen Finanzprodukten eignen sich Aktien für alle Arten von Anlegern – vom Börsenanfänger über fortgeschrittene Trader bis hin zum professionellen Investor. Dabei gibt es jedoch verschiedene Arten von Aktien und Anleger sollten möglichst viel über Aktien wissen.

Welche verschiedenen Arten von Aktien gibt es?

Beim Aktien Kaufen geht es in erster Linie um den Erwerb von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft in Form einer Aktiengesellschaft, KGaA, SE oder einer anderen vergleichbaren Gesellschaftsform. In der Praxis unterscheidet man jedoch mehrere verschiedene Arten an Aktien, die ihre eigenen Besonderheiten, Vorteile und auch Nachteile mit sich bringen.

Grundsätzlich gibt es mehrere verschiedene Arten von Aktien, die sich in ihrer Konzeption unterscheiden. Dazu gehören die folgenden drei Aktienarten, die mit Abstand die häufigsten und relevantesten Aktien darstellen:

  • Inhaberaktien
  • Namensaktien
  • Vinkulierte Namensaktien

Inhaberaktien: Eine Inhaberaktie ist eine Aktie, die maximal flexibel ist. Die Rechte und Pflichten aus der Aktionärsstellung gehen mit dem Erwerb der Aktie vom alten auf den neuen Inhaber über. Auf diese Weise werden Aktien bedeutend verkehrsfähiger und können unkomplizierter gehandelt werden.

Namensaktien: Eine Namensaktie ist dem gegenüber eine Aktie, die die Rechte und Pflichten aus der Aktionärsstellung demjenigen vermittelt, auf dessen Namen die Aktie lautet. Im modernen Aktienrecht wird der Name des Aktionärs im sogenannten Aktienregister eingetragen und nach der Übertragung der Aktie auf den neuen Aktionär abgeändert.

Vinkulierte Namensaktien: Die vinkulierte Namensaktie ist eine besondere Form der Namensaktie. Hierbei kann die Aktiengesellschaft Einfluss darauf nehmen, ob die Aktie übertragen werden kann oder nicht. Insbesondere in Fällen, in denen die Aktiengesellschaft ein überwiegendes Interesse daran hat, zu bestimmen, wer Aktien an ihr hält, werden vinkulierte Namensaktien ausgegeben.

Stammaktien oder Vorzugsaktien kaufen?

Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Form der Ausgestaltung einer Aktie. Diese besteht im Unterschied zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien. Grundsätzlich kann eine Aktiengesellschaft beide Arten von Aktien ausgeben, allerdings unterscheiden sich die beiden Arten der Aktie in ihrem Dividendenanspruch, sowie in ihrer Stimmberechtigung auf der Hauptversammlung der AG.

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Stammaktien: Eine Stammaktie ist der „Normalfall“ einer Aktie. Hierbei wird ein Teil des Grundkapitals der Aktie inklusive dem darauf entfallenden Stimmrecht auf den Inhaber übertragen. Die meisten Aktien von deutschen und amerikanischen Unternehmen sind als Stammaktien konzipiert.

Vorzugsaktien: Vorzugsaktien sind Aktien, die eine höhere Dividende oder überhaupt eine Dividende ermöglichen. Kommt die AG ihrer Pflicht zur Zahlung einer Dividende nicht nach, werden Vorzugsaktien in Stammaktien umgewandelt. Den höheren Dividendenanspruch erhält der Aktionär im Austausch für seine Stimmrechte – diese entfallen bei einer Vorzugsaktie.