Depotvergleich nach Nutzungsprofil: Kosten und Leistungen richtig vergleichen
Das beste Depot für alle gibt es nicht. Für einen ETF-Sparplan zählen andere Kriterien als für häufige Einzelorders, internationale Börsen oder persönliche Beratung. Wählen Sie deshalb zuerst Ihr Nutzungsprofil und vergleichen Sie danach Gesamtkosten, Handelsangebot, Service und Einschränkungen. Der Vergleich auf dieser Seite zeigt eine begrenzte Auswahl und ist keine vollständige Marktübersicht.
Datenstand: 06.09.2026
Nächste reguläre Prüfung: spätestens 06.12.2026 sowie bei bekannten Preis- oder Produktänderungen
Transparenzhinweis: Einige Ergebnislinks sind Affiliate-Links. Bei einem Abschluss kann aktiendepot.org eine Provision erhalten. Die Vergütung beeinflusst weder die Profilkriterien noch die redaktionelle Einordnung. Der eingebundene FinanceAds-Rechner umfasst nicht den gesamten Markt; seine Reihenfolge ist keine redaktionelle Rangliste.
In zwei Minuten zum passenden Depottyp
Wählen Sie die Beschreibung, die Ihrer tatsächlichen Nutzung am nächsten kommt. Wir haben die genannten Merkmale anhand aktueller Anbieterquellen vorgeprüft. Die Darstellung ist keine pauschale Empfehlung. Maßgeblich bleiben Preis und Bedingungen, die Ihnen der Anbieter vor dem Abschluss anzeigt.
Profil A: Sie sparen regelmäßig in einen ETF
Sie möchten beispielsweise monatlich 100 Euro in einen ETF investieren und nur selten zusätzlich kaufen oder verkaufen. Dann sind vor allem diese Punkte wichtig:
- dauerhafte Sparplangebühr statt kurzfristiger Aktion;
- Ihr gewünschter ETF ist tatsächlich sparplanfähig;
- passende Mindestsparrate und Ausführungsintervalle;
- verständliche App oder Weboberfläche;
- Kosten beim späteren Verkauf;
- Bruchstücke und Depotübertrag.
Alphabetisch und ohne Rangfolge zeigen Consorsbank, finanzen.net ZERO, S Broker, Scalable FREE, SMARTBROKER+ und Traders Place passende Merkmale für dieses Profil. Bei Traders Place sind Aktien- sowie ETF-/Fondssparpläne bestimmter Premium-Partner kostenlos; sonstige ETF-/Fondssparpläne kosten laut Preisstand 08/2026 0,50 Euro je Ausführung. Die Produkte unterscheiden sich außerdem bei Handelsplätzen, Mindestvolumen, Dauerpreisen und Service. Ein kostenloser Sparplan allein entscheidet daher nicht. Die Grundlagen zur Produktauswahl erklärt der Ratgeber ETF-Sparplan.
Profil B: Sie kaufen gelegentlich Aktien oder ETFs
Für unser Modell mit vier Einzelkäufen zu je 2.500 Euro pro Jahr sind ein kostenloses Depot und niedrige Orderkosten wichtig. Ebenso entscheidend sind der tatsächliche Handelsplatz, mögliche Mindestvolumen und der Spread. Ein mit „0 Euro“ beworbener Trade kann an einen bestimmten Börsenplatz oder eine Mindestorder gebunden sein. Wer noch vor der Brokerwahl steht, findet im Ratgeber Aktien kaufen die vorgelagerte Einordnung der Anlagearten.
Alphabetisch und ohne Rangfolge zeigen finanzen.net ZERO, justTRADE, Scalable FREE, SMARTBROKER+, tradegate.direct und Traders Place passende Merkmale für dieses Profil. Wer eine größere Auswahl an Börsen, Auslandsplätzen oder Bankservices benötigt, kann zusätzlich 1822direkt, Consorsbank und S Broker betrachten – auch wenn deren Standardorder häufig teurer ist.
Profil C: Sie handeln mehrmals im Monat
Bei regelmäßigem Handel können Flatrates, mehrere Ordertypen, Handelszeiten und Börsenplätze wichtiger werden. Scalable PRIME+ kostet 4,99 Euro monatlich und enthält qualifizierende EIX-Trades ab 250 Euro ohne Ordergebühr. Gegenüber fünf FREE-Orders zu je 0,99 Euro ist der Tarif allein durch Ordergebühren noch nicht günstiger; rechnerisch wird die Monatspauschale erst ab der sechsten entsprechenden Order unterschritten. Trades über andere Handelsplätze und weitere Kosten müssen separat betrachtet werden.
Alphabetisch und ohne Rangfolge zeigen justTRADE, SMARTBROKER+, tradegate.direct und Traders Place passende Merkmale für aktive Selbstentscheider. tradegate.direct konzentriert den Handel auf Tradegate BSX. SMARTBROKER+ und Traders Place bieten dagegen mehr Handelsplätze, deren Entgelte voneinander abweichen.
Profil D: Sie möchten Beratung oder besonders viele Märkte
Wenn Sie einen persönlichen Ansprechpartner, Auslandsbörsen, Fremdwährungskonten oder ein breites Produktangebot benötigen, ist der billigste App-Broker nicht automatisch die passendste Wahl.
Alphabetisch und ohne Rangfolge bieten 1822direkt, Consorsbank, S Broker und TARGOBANK ein breiteres Bank-/Handelsumfeld; TARGOBANK Klassik richtet sich ausdrücklich auch an beratungsorientierte Kunden. Für viele Handelsplätze kommen außerdem SMARTBROKER+ und Traders Place infrage. Diese Leistungen können höhere oder komplexere Transaktionskosten mit sich bringen. Vergleichen Sie deshalb Leistung und Jahreskosten gemeinsam.
Die 11 Produkte im Überblick – ohne Rangfolge
Diese Tabelle bildet die aktuell im Übergangsrechner aktivierte Auswahl ab. Sie ist keine vollständige Marktübersicht. Die Formulierung „prüfenswert“ bedeutet nicht, dass ein Produkt für Sie persönlich geeignet ist.
Mobilhinweis: Die Tabelle lässt sich seitlich wischen beziehungsweise mit der Tastatur horizontal bewegen.
| Produkt | Kostenkern am 06.09.2026 | Besonders prüfenswert, wenn … | Weniger passend, wenn … |
|---|---|---|---|
| 1822direkt Wertpapierdepot | Depot kostenlos; Inlandsorder 4,90 € + 0,25 %, min. 9,90 €, max. 54,90 €; 2,95 € Handelsplatzentgelt außerhalb Direkthandel, Fremdkosten möglich | Sie eine klassische Direktbank und breiten Wertpapierzugang wünschen | Sie häufig kleine Einzelorders tätigen und primär den niedrigsten Fixpreis suchen |
| Consorsbank Depot Neukundenaktion | Eröffnungsmonat + 12 Monate: 0,95 € je Tradegate-Onlineorder, Ausnahmen; danach Standard-/Statuspreis | Sie eine zeitlich günstige Einstiegsphase mit Direktbankangebot kombinieren möchten | Sie nur den Aktionspreis betrachten und den späteren Dauerpreis nicht einrechnen |
| finanzen.net ZERO | Depot und reguläre Order ab 0 €; 1 € bei Kleinstorders; Spreads bleiben | Sie einfache, günstige Orders oder Sparpläne über gettex suchen | Sie mehrere Börsenplätze oder persönliche Beratung benötigen |
| justTRADE | Depot/Konto 0 €; Aktien/ETFs/ETCs/ETPs: 1 € an LS Exchange und Tradegate BSX, 2,90 € an anderen angebotenen Plätzen; entsprechende Sparpläne 0 € | Sie drei Börsen, mehrere Ordertypen und App/Web/Stock3 nutzen möchten | Sie sehr breite In-/Auslandsbörsen oder besondere Depotformen benötigen |
| S Broker Depot | Depot 0 €; Sofortorder 0,95 €; freie Handelsplatzwahl 0,95 € + 0,25 %, min. 0,95 €, max. 54,99 €; Xetra/Parkett zusätzlich 2,45 € | Sie viele Börsen, Produkte, Fremdwährungen oder Sparkassen-nahe Services wünschen | Sie eine besonders einfache Einpreis-Logik erwarten |
| Scalable FREE Broker | 0 € Grundpreis; EIX regulär 0,99 €, PRIME-ETF-Käufe ab 250 € über EIX 0 €; Xetra und gettex seit 01.09.2026 je 1,99 €; Sparpläne 0 € | Sie regelmäßig sparen und nur gelegentlich handeln | Sie viele qualifizierende Orders pro Monat tätigen oder andere Börsen bevorzugen |
| Scalable PRIME+ Broker | 4,99 €/Monat; qualifizierende EIX-Trades ab 250 € 0 €, darunter 0,99 €; Xetra und gettex seit 01.09.2026 je 1,99 €; Sparpläne 0 € | Sie mindestens etwa sechs passende EIX-Orders monatlich oder Zusatzfunktionen nutzen | Sie nur sparen oder selten handeln; dann kann FREE günstiger sein |
| SMARTBROKER+ | Depot/Konto 0 €; gettex ab 500 € 0 €, darunter 1 €; Tradegate/LS Exchange/Baader Trading 4 €; Xetra 4 € plus mind. 1,50 € Börsenentgelt | Sie niedrige Basiskosten mit mehr als 30 Handelsplätzen verbinden möchten | Ihre Orders regelmäßig unter der Mindestgrenze liegen und Sie „0 €“ pauschal erwarten |
| TARGOBANK Klassik-Depot | Mit Online-Postfach oder ab 50.000 € Gesamtguthaben kostenlos, sonst 2,50 €/Monat; online 0,25 %, min. 8,90 €, max. 34,90 €; Xetra +2 €, Inland-Parkett +3,50 € | Sie persönliche Beratung und Filialzugang priorisieren | Sie ausschließlich möglichst billige Selbstentscheider-Orders suchen |
| tradegate.direct | Zwei Depots, Konto und Handel an Tradegate BSX ohne Order-/Börsengebühr; Spreads bleiben | Sie bewusst per App an einem Börsenplatz handeln möchten | Sie mehrere Börsen, sehr breite Produktwahl oder komplexe Depotformen benötigen |
| Traders Place | gettex/Baader Trading ab 500 € 0 €, darunter 0,95 €; Aktien- sowie Premium-Partner-ETF/-Fondssparpläne 0 €, sonstige ETF-/Fondssparpläne 0,50 €; andere Börsen separat | Sie günstigen Basishandel und rund 40 Handelsplätze kombinieren möchten | Sie die unterschiedlichen Börsenpreise nicht vor jeder Order prüfen möchten |
Depotkosten mit dem Rechner vergleichen
Ergänzend zur redaktionellen Profil- und Kostenübersicht können Sie mit dem folgenden Rechner Ihr eigenes Orderszenario durchspielen und anschließend ein passendes Angebot öffnen. Das Ergebnis ist eine rechnerische Orientierung. Maßgeblich bleiben Preis und Bedingungen, die Ihnen der Anbieter vor dem Abschluss anzeigt.
Hinweis zum externen Rechner: Der FinanceAds-Rechner zeigt eine von aktiendepot.org begrenzte Auswahl und bietet keinen vollständigen Marktüberblick. Seine Reihenfolge ist keine redaktionelle Rangliste. Die Ergebnislinks sind Affiliate-Links; bei einem Abschluss kann aktiendepot.org eine Provision erhalten.
Falls der Rechner nicht angezeigt wird, können Sie den Depotvergleich direkt öffnen.
Was ein Depot wirklich kostet
Eine faire Kostenrechnung addiert nicht nur den beworbenen Orderpreis. Für Ihr persönliches Jahr zählen mindestens:
- Depot- oder Tarifgrundpreis: zum Beispiel die PRIME+-Monatspauschale oder eine Depotgebühr, die nur unter Bedingungen entfällt.
- Orderprovision: Fixpreis, prozentuale Provision oder Kombination aus beidem.
- Handelsplatz- und Abwicklungsentgelte: je nach Börse oder Direkthandel unterschiedlich.
- Sparplanausführung: dauerhafter Preis, Partneraktion oder prozentuales Entgelt.
- Spread: Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Er ist keine feste Depotgebühr, beeinflusst aber den tatsächlichen Ausführungspreis.
- Produktkosten: beispielsweise laufende ETF-Kosten; sie gehören zum Produkt, nicht zur Depotführung.
- Sonderleistungen: Telefonorder, Auslandsbörse, Namensaktie, Fremdwährung, besondere Verwahrung oder Steuerbescheinigung.
Modellfall 1: ETF-Sparplan
Annahme: zwölf Sparplanausführungen à 100 Euro, keine Einzelorders.
Bei einem Anbieter mit kostenlosen Sparplänen entstehen aus den zwölf Ausführungen keine expliziten Sparplan-Orderentgelte. Beim 1822direkt-Standardpreis von 1,50 Prozent wären es 1,50 Euro je Ausführung und damit 18 Euro pro Jahr; kostenlose Aktions-ETFs sind davon getrennt zu betrachten. Produktkosten und Spreads sind nicht eingerechnet.
Modellfall 2: Wenige langfristige Käufe
Annahme: vier Onlinekäufe à 2.500 Euro an einer inländischen Börse.
Bei 1822direkt ergeben 4,90 Euro Grundentgelt plus 0,25 Prozent des Orderwerts plus 2,95 Euro Handelsplatzentgelt 14,10 Euro je Order, also 56,40 Euro im Jahr. Im Direkthandel entfällt das hier angesetzte Handelsplatzentgelt; mögliche Fremdkosten bleiben unberücksichtigt.
Modellfall 3: Regelmäßiger Handel
Annahme: 24 EIX-Orders à 1.000 Euro pro Jahr.
Scalable FREE kostet dabei 24 × 0,99 Euro = 23,76 Euro. PRIME+ kostet bei ganzjähriger Nutzung 12 × 4,99 Euro = 59,88 Euro; die qualifizierenden EIX-Orders selbst kosten 0 Euro. Unter genau diesen Annahmen ist FREE günstiger. Rein rechnerisch unterschreitet PRIME+ den FREE-Orderpreis erst ab 61 solchen Orders pro Jahr.
Modellfall 4: Bedingte Depotgebühr
Annahme: vier TARGOBANK-Onlinekäufe à 2.500 Euro.
0,25 Prozent wären 6,25 Euro; wegen des Mindestpreises gelten 8,90 Euro je Order, also 35,60 Euro im Jahr. Mit Online-Postfach fällt laut Anbieter keine Depotgebühr an; ohne eine Befreiungsbedingung kommen 30 Euro pro Jahr hinzu. Mögliche Fremd- und Auslandsplatzkosten sind nicht enthalten.
Diese Modellfälle zeigen nur eindeutig berechenbare Anbieterentgelte. Sie sind keine Prognose der persönlichen Gesamtkosten.
Aktion ist nicht Dauerpreis
Neukundenaktionen können sinnvoll sein, dürfen aber nicht wie dauerhafte Konditionen erscheinen. Bei Consorsbank gilt der Preis von 0,95 Euro je Tradegate-Onlineorder im Eröffnungsmonat plus zwölf Monate. Danach greift das reguläre Preis-/Statusmodell.
Vergleichen Sie bei jeder Aktion:
- Start- und Endzeitpunkt;
- betroffene Börse und Wertpapierarten;
- Mindest- oder Höchstvolumen;
- ausgenommene Produkte und Zusatzentgelte;
- Preis nach Aktionsende;
- Bedingungen für Bonus oder Prämie.
Eine Prämie sollte eine dauerhaft unpassende Kosten- oder Leistungsstruktur nicht überdecken.
Handelsplatz und Spread gehören zusammen
Ein niedriger Orderpreis sagt nichts darüber aus, ob der Kurs in Ihrem konkreten Moment günstig ist. Besonders bei Einplatzmodellen sollten Sie einen liquiden Referenzmarkt und dessen Haupthandelszeit beachten. Nutzen Sie Limitorders, wenn Sie den maximalen Kauf- oder minimalen Verkaufspreis steuern möchten.
Mehr Handelsplätze sind nicht automatisch besser. Sie sind vor allem dann relevant, wenn Sie ausländische Heimatbörsen, bestimmte Wertpapiere, längere Handelszeiten oder unterschiedliche Liquiditätsquellen benötigen.
Depotbank, Steuern und Sicherheit richtig einordnen
Wertpapiere im Depot sind anders zu behandeln als Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Deshalb betrachten wir das regulierte Institut beziehungsweise die Depotbank und beschreiben Guthabenmodelle nicht pauschal als vollständig einlagengesichert. Bei Vermittlern wie finanzen.net ZERO, SMARTBROKER+ oder Traders Place führt beispielsweise die Baader Bank Depot und Konto; bei justTRADE übernimmt dies die Sutor Bank.
Für die untersuchten Angebote sind in offiziellen Unterlagen steuerliche Prozesse, Freistellungsaufträge oder Steuerdokumente für deutsche Kunden dokumentiert. Der genaue Ablauf kann je nach Vermittler und Depotbank unterschiedlich sein. Bei tradegate.direct sind die öffentlich auffindbaren Ablaufdetails weniger umfangreich als bei den übrigen Kandidaten. Bei einem Depotübertrag sollten Sie Einstandsdaten und Verlustverrechnungstöpfe besonders kontrollieren. Diese Einordnung ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.
So arbeitet dieser Depotvergleich
Der Vergleich vergibt bewusst keine Gesamtnote. Zuerst werden harte Anforderungen geprüft: Produktverfügbarkeit, benötigte Anlageklasse, Handelsplatz, Mindestbetrag, Sparplan und Serviceform. Danach werden Gesamtkosten, Handelszugang, Sparplan, Service, Anbieterstruktur und Einschränkungen je Modellprofil gegenübergestellt.
Einheitliche Modellannahmen
- ETF-Sparplan: zwölf Ausführungen à 100 Euro, keine Einzelorders.
- Wenige langfristige Käufe: vier Onlinekäufe à 2.500 Euro.
- Regelmäßiger Handel: 24 Onlineorders à 1.000 Euro.
- Marktbreite und Service: qualitative Prüfung von Handelsplätzen, Zugangswegen, Institut und Einschränkungen.
Depot- oder Abogebühren werden auf ein Jahr gerechnet. Aktionen stehen separat und ersetzen nicht den Dauerpreis. Spreads, Produktkosten und nicht eindeutig bezifferbare Fremdkosten werden nicht als null behandelt.
Unsere Regeln
- Anbieterfakten werden aus offiziellen Produktseiten, Preisverzeichnissen und FAQs erhoben.
- Jede zeitkritische Angabe erhält einen Datenstand.
- Aktionen und Dauerpreise werden getrennt.
- Spreads und nicht deterministische Fremdkosten werden nicht als null gerechnet.
- Eine Affiliate-Provision ist kein Bewertungskriterium.
- Ein Anbieter ohne Partnerprogramm darf redaktionell nicht benachteiligt werden.
- „Kein Wechsel nötig“ ist ein zulässiges Ergebnis.
Grenzen des aktuellen Vergleichs
Der eingebundene Übergangsrechner enthält elf ausgewählte Produkte. Er bildet den deutschen Markt nicht vollständig ab. Bekannte große Anbieter außerhalb dieser Auswahl können für Ihr Profil ebenfalls geeignet sein. Die Reihenfolge des externen Rechners stammt nicht aus der hier beschriebenen redaktionellen Methodik.
Einige Detailfelder – insbesondere komplexe Börsenentgelte, Depotsonderformen und Übertragsbedingungen – müssen vor einer individuellen Entscheidung im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis geprüft werden. Die Seite ersetzt keine persönliche Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Ist ein Depot mit 0 Euro Ordergebühr wirklich kostenlos?
Nicht zwingend. Es können Spreads, Produktkosten, Fremdkosten, Mindermengenzuschläge oder Gebühren an anderen Handelsplätzen anfallen. Entscheidend ist Ihr konkreter Modellfall.
Was ist für einen ETF-Sparplan am wichtigsten?
Ihr gewünschter ETF muss sparplanfähig sein. Prüfen Sie außerdem dauerhafte Ausführungsgebühr, Mindestrate, Intervalle, Verkaufskosten, Bruchstücke und Depotübertrag.
Wann lohnt sich eine Trading-Flatrate?
Nur wenn Ihre eingeschlossenen Orders in Summe mehr kosten würden als die Monatspauschale und Sie die Tarifbedingungen erfüllen. Bei ganzjähriger Nutzung liegt der enge Vergleich zu FREE-Orders à 0,99 Euro rein rechnerisch ab 61 qualifizierenden EIX-Orders pro Jahr zugunsten der Pauschale.
Ist eine Direktbank schlechter als ein Neobroker?
Nein. Neobroker sind häufig günstiger und einfacher, können aber weniger Handelsplätze oder Services anbieten. Klassische Broker und Direktbanken können bei Produktbreite, Auslandsbörsen oder Support besser zum Profil passen; persönliche Anlageberatung bietet jedoch nicht jede Direktbank.
Muss ich mein bestehendes Depot wechseln?
Nicht automatisch. Wenn Ihr heutiges Depot Ihre Anforderungen erfüllt und die Mehrkosten eines Wechsels den Nutzen übersteigen, kann „behalten“ die vernünftige Entscheidung sein. Prüfen Sie vor einem Übertrag außerdem nicht übertragbare Bruchstücke, Einstandsdaten und mögliche Zeiträume ohne Handel. Der Ratgeber Aktiendepot wechseln führt durch die praktischen Schritte.
Quellen
Die Angaben wurden am 06.09.2026 anhand der offiziellen Produkt- und Konditionsseiten geprüft:
- 1822direkt: Leistungen und Konditionen
- Consorsbank: Depot für Neukunden und reguläres Preismodell
- finanzen.net ZERO
- justTRADE: Konditionen und Preisverzeichnis
- S Broker: Preisübersicht und Preis- und Leistungsübersicht
- Scalable Capital: Trading-Gebühren
- SMARTBROKER+: Konditionen
- TARGOBANK: Klassik-Depot und Preisübersicht
- tradegate.direct: Kosten
- Traders Place: Konditionen und Preisverzeichnis
Änderungsnotiz
06.09.2026: Scalable- und Traders-Place-Konditionen präzisiert, neutrale Profilreihenfolge, vier einheitliche Modellfälle, Depotbank-/Steuerabschnitt und mobilen Tabellenhinweis ergänzt.
05.09.2026: Vollständige redaktionelle Neupositionierung veröffentlicht: universelle Siegerlogik entfernt, vier Nutzungsprofile, Kostenlogik, 11-Produkt-Matrix, Datenstand, Quellen- und Affiliate-Grenzen ergänzt.